Presse

PROTECT.
Imagetanz, Brut Wien
März 2019

Da die Performancewelle der vergangenen Jahre gerade wieder im Abflauen ist, schaut der Tanz wieder vorbei. Bei Imagetanz war das zum Beispiel in einer vielversprechenden Studiopräsentation zu erkennen, die Inge Gappmaier unter dem Titel „protect.“ zeigte. Dabei geht es um das isolierte Subjekt in seiner (medialen) Selbstbetrachtung – für das soziale Medien zu algorithmengesteuerten „Spiegeln“ werden.
der Standard – Helmut Ploebst >>

Ihr Bewegungsmaterial reicht von konzentrierter Innenschau, von der Wahrnehmung ihrer selbst, Langsamkeit mit starkem Tonus, bis zum Expressiven, Freien und ihre Flexibilität Auskostenden. Inge Gappmaier ist mit der Individualität ihrer Formensprache und im Besonderen auch mit ihrem Engagement für jenseits der eigentlichen Tanzpraxis liegende Tanz- und Kunst-Themen eine Bereicherung für den österreichischen Tanz.
tanz.at – Rando Hannemann >>

I saw a small body in a small space, perhaps wishing that the walls of protection were much further away.
Can the wind take you somewhere you have never been?
Letters for later – Deborah Hazler >>

MIRRORING 
Raw Matters, Wien
September 2018

Das Publikum wagte nicht einmal, hörbar zu atmen. Eine faszinierende physische Reflexion über Freiheit und Selbstbeschränkung mit viel Potential für ein „Mehr“.
Rando Hannemann – tanzschrift.at >>
Tanzhafenfestival, Landesgalerie Linz
Mai 2017

Im Rahmen der Ausstellung „Bauhaus – Beziehungen Oberösterreich“ präsentierte Inge Gappmaier ihre Choreografie „particles“ in der Landesgalerie Linz. Inspiriert von den Bauhaus-Tänzen entwickelten die drei Tänzerinnen – Lena Pirklhuber, Stefanie Sommer und die Choreografin – in meditativer Konzentration das geometrische Bewegungsmaterial auf mehreren Stationen weiter. Sie führten das Publikum über die repräsentative Stiege der Landesgalerie zur Ausstellung, nützten Nischen und Treppenabsätze als Aktionsräume. Oft waren die drei räumlich weit voneinander entfernt und doch miteinander verbunden, hin und wieder trafen sie zu einem gemeinsamen Tanz aufeinander. In ihren bunten Kostümen wirkten sie mal wie Eindringlinge in die Welt der statischen Bilder, dann wieder wie notwendige Ergänzungen dazu. Nie aber stand diese ruhige Arbeit im Gegensatz zur überlegten Haltung der Protagonisten dieser Ausstellung wie Hans Joachim Breustedt, Franz Oehner oder Herbert Bayer, die alle am Bauhaus studiert hatten oder tätig waren und in Linz Mitglieder der Künstlervereinigung MAERZ waren.“
tanz.at. – Edith Wolf-Perez – tanz.at >>

IN MY OWN SPACE
D.ID Dance Identity in Kollaboration mit Imagetanz Brut, OHO Oberwart
März 2016

Inge Gappmaier sowie das Duo Patrick Schmatzer und Sally O’Neill waren die eigentlichen Newcomer des Abends. […] Gappmaier fand in der 80-jährigen Maria Anna Farcher – sie ist Mitglied der Body Focus Group von Liz King – ihr Gegenüber. Schön, dass der Altersunterschied in dieser Arbeit keine Rolle spielte, dass die Beiden einfach in einen Bewegungsdialog treten konnten. …“
tanz. at – Edith Worf Perez >>


ZUM NACHHÖREN

Interview am 15. September 2018
Tanztalk Spezial: Tanztag 2018 im freien Radio B138

Interview vom 3. Mai 2015
Gerlinde Roidinger im Gespräch mit Inge Gappmaier
tanztalk. Eine Sendung über Zeitgenössischen Tanz im freien Radio B138